Anne Krebiehl MW

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What a complete revelation! I know I am on Franconia but it feels and tastes and smells like sublimated Volnay.

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wein-post.de Nr. 24/14

Wie macht der Mann das nur? Christoph Walter aus dem fränkischen Bürgstadt erzeugt die haltbarsten Rotweine im Land. Von Weinen, „die reifen können“ spricht der Gault Millau, von „legendärer Entwicklungsfähigkeit“ der Weinwisser. In wein-post.de Nr. 24/11 habe ich die „Charaktervollen vom Centgrafenberg“ erstmals vorgestellt und resümiert: „Mit diesen Weinen wird Walter in den nächsten Jahren noch für Furore sorgen.“ In der Fachwelt ist ihm dies gelungen (s. o.), in der breiten Weinöffentlichkeit jedoch werden die Kreszenzen aus einer der besten fränkischen Rotweinlagen leider noch viel zu wenig wahrgenommen. Das mag an den (jedoch sehr fairen) Preisen liegen, an den kleinen Mengen, die Walter aus 3,6 Hektar erzeugt, oder an der zurückhaltenden Art des Weinbautechnikers, der großen Werberummel vermeidet und seine Weine lieber für sich sprechen lässt. Und diese Weine sprechen eine klare Sprache – die Sprache eindrucksvollsten Rotweingenusses.

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Gerhard Eichelmann: „Deutschlands Weine 2014“

Daß Walter-Weine gut reifen, hatten wir schon öfter festgestellt. Auch im vergangenen Jahr haben sie sich in unseren 2002er-Verkostungen sehr gut geschlagen, allen voran die geradlinige Domina. Das beweisen auch die in diesem Jahr vorgestellten 2003er, aus einem Jahrgang, dem man nachsagt,daß die Weine schlecht reifen können.

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Gault&Millau WeinGuide 2014

Hier entstehen Rotweine, die reifen können. Für den Centgrafenberg Spätburgunder „J“ 2003 notierten wir: Kirsche, Kirschkern, Gelee von roten Beeren, stramme Tannine, Fruchtwiederhall im Finish. Ein beispielhafter, fein gereifter Rotwein.